SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Was ist SEO?

80% des Traffics stammt aus Suchmaschinen. Die meisten Internetbenutzer klicken auf eines der ersten 10 Suchergebnisse, anstatt auf die nächste Seite mit Suchergebnissen zu klicken. Und welcher Link wird geklickt? Richtig: der interessanteste.

Um in den Suchmaschinen – allen voran natürlich Google – gefunden zu werden und möglichst weit oben für bestimmte Suchbegriffe zu „ranken“, sollte man die eigene Website dahingehend optimieren. Um SEO hat sich seit Jahren eine regelrechte Szene entwickelt: Es gibt Fachmagazine und -blogs, (viel zu teure) Seminare und spezialisierte Agenturen. Den Ton gibt dabei unbestritten Google an. Das liegt daran, dass das Unternehmen die größte Suchmaschine betreibt; der berühmte Suchalgorithmus, der definiert, welche Seiten auf welche Weise in den Suchindex von Google eingespeist werden, bestimmt die SEO-Welt. Aufbauend auf diesem Algorithmus, der natürlich streng geheim ist, aber in den Grundprinzipien bekanntgegeben wird, entstehen kontinuierlich auch Richtlinien für faires SEO. Wer sich nicht daran hält, muss mit Abstrafungen rechnen, die in einer Löschung des Eintrags auf Google gipfeln können. Das ist gleichzusetzen mit digitalem Selbstmord und sollte unbedingt vermieden werden. Daher lohnt es sich, auf professionelle Hilfe zurückzugreifen.

Um den perfekten Suchmaschineneintrag zu bekommen, sind verschiedene Ebenen der Optimierung notwendig. Und das zahlt sich aus!

 

7 Schritte zum perfekten Suchmaschineneintrag

1. Onpage-Optimierung

Am wichtigsten ist es, relevanten Inhalt zu liefern. Wenn Sie ein Geschäft betreiben und auf einer Website dafür werben, reicht es natürlich nicht zu schreiben: „Wir haben den schönsten Blumenladen der Stadt.“ Fragen Sie sich, was Leser wissen wollen und wie Sie einen Mehrwert dazu beitragen können. Liefern Sie auch Hintergrundinfos, zusätzliche Artikel rund um Ihr Thema. Damit sind wir auch schon beim ersten Punkt: den Inhalt / Content optimieren.

1.1 Inhalt / Content optimieren

Dieser Punkt erklärt sich eigentlich von selbst. Doch in den letzten Jahren wurde auch oft überoptimiert. Das endete darin, dass Texte für den Leser kaum mehr genießbar waren, weil zu viele Keywords eingebaut wurden. Man ging eine Weile davon aus, dass es nur wichtig sei, interessiertes Publikum in der Suchmaschine auf die eigene Seite aufmerksam zu machen. Also baute man sehr viele Keywords in Texte ein. Die Lesbarkeit / Usability der Seiten litt darunter stark, da die sogenannte Keyworddichte die „Füllworttoleranz“ überschritten hat.

Deshalb ist es wichtig, auf die Qualität der Texte zu achten. Das heißt ja nicht, dass man keine Keywords verwenden darf. Man sollte es nur mit Bedacht tun. Der Google Algorithmus wird übrigens auch immer intelligenter und erkennt auch semantische Zusammenhänge. Das bedeutet, ganz normal formulierte Texte, die von einem bestimmten Thema X handeln, werden als relevant für das Keyword Y erkannt. Damit spart man sich die Keyword-Schlacht.

1.2 Struktur

Nicht nur Suchmaschinen, sondern vor allem das menschliche Auge belohnt eine übersichtliche Struktur Ihrer Seite. Die Ursache dafür liegt in der Kognitionspsychologie: Wenn wir uns an einer Struktur orientieren können, fällt es uns leichter, Informationen zu verarbeiten. Dies geschieht durch die Verwendung von einigen sehr wichtigen HTML-Attributen wie Überschriften (h1, h2, h3…), Listen (ul, ol, li) und natürlich Schrifthervorhebungen (strong, bold, italic…). Durch diese Markierung fällt es der Suchmaschine dann auch leichter, den Inhalt zu identifizieren, den Sie als wichtig erachten. Auch Grafiken schaffen Struktur, da sie den Lesefluss leiten und andere Sinne ansprechen als purer Text.

Eine übersichtliche Struktur hat also zwei Vorteile: Ihre Besucher können sich leichter orientieren und damit eher einen Mehrwert für sich selbst erkennen und die Suchmaschine weiß besser, worum es bei Ihnen wirklich geht.

 

2. Offpage-Optimierung / Hintergrundelemente

Neben – oder besser: hinter – dem eigentlichen Seiteninhalt verbergen sich viele weitere Informationen. Diese werden im Quelltext abgespeichert und sollten ebenfalls für Suchmaschinen optimiert werden.

2.1 Metadaten

Metadaten sind Informationen über Seiten bzw. Artikel, die von Suchmaschinen lesbar sind. Sie gelten für die gesamte jeweilige Seite und werden im Hintergrund (Quellcode) abgespeichert. Letztendlich sind es diese Metadaten, die (wenn vorhanden) den Suchmaschineneintrag ausmachen. Das bedeutet vor allem: eine magnetische Überschrift und ein guter Vorschautext sorgen für Aufmerksamkeit und werden geklickt. Sie haben 70 (Titel) bzw. 160 (Vorschautext) Zeichen Platz, um den großartigen Inhalt der Seite zu präsentieren.

2.2 alt-Tags 

Verwenden Sie Grafiken, sollte in jedem Fall das sogenannte alt-Attribut ausgefüllt werden. „alt“ steht nicht etwa für das Alter einer Grafik, sondern für „alternative“. Dieser Text sollte eine kurze Beschreibung der Grafik enthalten und diente ursprünglich dem Fall, dass die Grafik nicht angezeigt wird. Stattdessen wird in einem solchen Fall der alt-Text angezeigt. Wichtiger ist aber, dass Suchmaschinen seit Jahren diese alt-Tags für die Suchergebnisse auswerten.

2.3 Backlinks

Anzahl und Qualität von Verweisen auf Ihre Seite und umgekehrt sind ebenfalls ausschlaggebend. Dabei sollte man allerdings aufpassen, nicht in die Falle zu tappen und blind Backlinks zu (ver-)kaufen, die nicht zum eigenen Angebot passen. Qualität geht auch hier über Quantität. Wählen Sie sorgfältig aus, wer auf Ihrer Seite einen Backlink zu seiner eigenen Seite setzen darf – und ebenso, wer auf Sie verlinkt. Linklisten gehören der Vergangenheit an. Kleiner Trick: Wenn Sie einmal etwas auf Ihrer Seite verilnken, aber eigentlich nichts mit der anderen Seite zu tun haben, setzen Sie den Verweis rel=nofollow. So weiß die Suchmaschine beim Durchsuchen (crawlen) Ihrer Seite, dass der Verweis nichts mit Ihnen zu tun hat.

2.4 Social Media

Auch das Social Web ist mittlerweile Bestandteil der Suchalgorithmen. Haben Sie eine Facebook-Community oder viele Twitter Follower, sollten Sie dies auch über interaktive Buttons auf der Seite zeigen. Google sieht alles und wird es entsprechend honorieren. Eine Verknüpfung mit einem Google+ Account hat sogar noch den großen Vorteil, dass bei den Suchergebnissen Ihr Profilbild neben Ihrer Seite erscheinen und damit für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen wird.

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